Das Mühlenmuseum
In den Jahren 2006 und 2007 wurde die Gohliser Windmühle komplett restauriert.
Seit dem 9. September 2007, dem 175jährigen
Mühlenjubiläum, ist das Innere der Mühle wieder der
Öffentlichkeit zugänglich und kann besichtigt werden.

Zur Mühlenführung erbitten wir Ihre Voranmeldung!
Das Erdgeschoss der Mühle wird als Mühlenstube gastronomisch genutzt. Es diente in der "aktiven" Mühlenzeit als Lagerraum, da dieser Raum auf Grund der Lage der Mühle in unmittelbarer Elbnähe seit jeher hochwassergefährdet war.
Die eigentliche Mühlentechnik befindet sich in den 3 oberen Etagen des Turmbaues.
Daher musste die Decke des Erdgeschosses besonders stabil ausgeführt werden, denn sie musste neben der Last der Mahltechnik auch noch das Gewicht der Königswelle tragen.
Die Räume sind als Museum zugänglich. Die alte Mahltechnik ist leider nicht mehr vollständig erhalten, aber die noch vorhandenen Geräte vermitteln ein anschauliches Bild vom einstigen Betrieb der Mühle.
Sie geben aber einen guten Einblick in die schweren Arbeitsabläufe in einer Mühle.
In der Radstube erfolgt die Kraftübertragung von den Flügeln auf die Königswelle, von der alle Maschinen der Mühle angetrieben werden.
Das von den Bauern angelieferte Getreide wurde vom Müller in die zweite Etage, die Mahlstube, gebracht, in der Anfangszeit in Säcken auf dem Rücken getragen, später mittels Elevator.
Im Spitzgang erfolgte die erste Bearbeitung, Schalen und Keimlinge, die Kleie, wurden entfernt. Dann gelangte das Getreide in den Mahlgang, Die Gohliser Windmühle besitzt zwei. In den Sichtern wurde das Mehl getrennt und je nach gewünschter Qualität noch ein- oder mehrmals dem Mahlwerk zugeführt. Das fertige Mehl wurde in der Gerüststube in Säcke abgefüllt.
Die Mahlleistung der Mühle dürfte bei gutem Wind etwa 8 Zentner pro Tag betragen haben.
In der Radstube |
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In der Mahlstube |
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In der Gerüststube |
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